Vorteile eines flexiblen Sattels - Aus Liebe zum Pferd

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Vorteile eines flexiblen Sattels

Kennen Sie das? Ohren anlegen wenn man sich mit dem Sattel nähert, unentspannter Gesichtsausdruck, Zähne knirschen oder gar Beißen und Treten beim Sattelgurt anlegen?

Unpassende Sättel können böse Folgen haben, die Rückenmuskulatur kann nicht schwingen, das ganze Pferd verkrampft sich, versucht dem Druck auszuweichen, läuft steif, vielleicht sogar taktunrein und ist kaum in der Lage Muskulatur aufzubauen und losgelassen energievoll nach vor zu treten.

Nachfolgend leidet auch der Stoffwechsel darunter, das Pferd nimmt nicht zu oder lagert Wasser ein und wirkt aufgequollen, Gelenke und Sehnen werden durch die Ausgleichsbewegungen extrem belastet und die Psyche und das Vertrauen in den Menschen geschädigt.
Menschen die im Büro arbeiten können dieses Gefühl gut nachvollziehen, haben schmerzende Trapezmuskeln, diese strahlen auch in andere Bereiche des Körpers, man fühlt sich unwohl.  
Massage, Chiropraktik, Osteopathie,.. wirken nur bedingt, nicht auf lange Sicht, man muss von Grund auf etwas ändern!

Ein Flexiblersattel schmiegt sich ans Pferd wie eine zweite Haut und lässt auf Grund neuer Technologien noch Wirbelsäulenfreiheit zu. Das Pferd kann im Rücken schwingen, der Sattel folgt jeder noch so kleinen Bewegung, als Reiter fühlt man was unter dem Sattel passiert, es ergibt sich eine präzisere, sensiblere Kommunikation, Paraden kann man mit noch geringerer Krafteinwirkung im empfindlichen Pferdemaul reiten, da man vom Pferd besser über den Sitz gespürt und verstanden wird.

MAN REITET MIT DEM PFERD, NICHT AUF DEM PFERD!


Der Pferderücken muss die Möglichkeit haben nach oben durchzuschwingen, die Schulter muss sich frei bewegen können, erst dann kann das Pferd schwungvoll vorwärts laufen.
Ein Pferd wird erst dann zum Reitpferd, wenn es gelernt hat den Rücken aufzuwölben.
Stört ein falsch sitzender, starrer Sattel diesen Bewegungsablauf kann dieses Ziel nicht erreicht werden. Man muss es dem Pferd durch Aufbau von Muskulatur möglich machen, unser Gewicht ohne Schaden zu tragen.

Baumlossättel haben ein geringeres Gewicht, und passen sich an den Rücken an, der sich ständig (Training, Alter,..) auch während des Reitens (versammelt, vorwärts-abwärts,...) verändert. Die Dornfortsätze werden mit einer richtigen Polsterung ummantelt und nicht durch einen Baum links und rechts blockiert.
Flexiblesättel sind auch für den Reiter bequemer, da er mit dem Pferd verschmilzt und eine Einheit bildet. Würden Sie, als Vergleich für einen Wanderritt, lieber stundenlang auf einem Holzsessel mit Lederüberzug oder auf einem Sofa sitzen?
Und nicht nur Wanderritte kann man mit Baumlossättel bestreiten, mittlerweile gibt es Englische Sättel, denen man nicht ansieht, dass sie vollflexibel sind, die auch für Turniere zugelassen sind.

MIT BAUMLOSEN UND FLEXIBLEN SÄTTELN ZUM ERFOLG, FÜR EIN LOSGELASSENES, ENTSPANNTES PFERD!

hier ein Anschauungsbeispiel

Pferd van der Lounge

trainiert
Beide Bilder zeigen das selbe Pferd.
Oben im Traniningszustand.
Unten nach einer verletzungsbedingten Pause mit Weidehaltung.
Es ist leicht nachvollziehbar, dass ein Sattel mit einem starrem Baum, der dem trainierten Pferd gepasst hat, nach der Verletzungspause nicht mehr passen würde.
Es ist schwer genug, einen starren Gegenstand (der Sattel) auf einem beweglichen Objekt (das Pferd) so zu fixieren, dass der weiche Pferderücken keinen Schaden nimmt.
Wenn sich das Pferd dann noch durch innere oder äußere Umstände verändert, wird es umso schwerer.
Die häufigsten Veränderungen unserer Pferde sind
- trainingsbedingt
- verletzungsbedingt
- altersbedingt
- jahreszeitlich / fütterungsbedingt.
Ein flexibler Sattel, der sich dem Pferderücken auch unter Veränderungen permanent anpassen kann, ist hier die richtige Wahl.
Wäre das hier gezeigte Pferd mit einem Baumsattel geritten worden, wäre ein Satteldruck vorprogrammiert gewesen. Der flexible Dressursattel "Emilio" des Pferdes musste lediglich einmal mit einem weiteren Kammereisen ausgestattet werden.

Rundes Pferd schwarz

untrainiert nach Verletzung
Doch nicht nur die o.g. Veränderungen machen es einem Sattel mit Baum schwer, zu passen, allein die Veränderung der Rückenlinie des Pferdes je nach unterschiedlicher Kopfhaltung ist beachtlich. 5 - 8 cm Höhenunterschied sind da keine Seltenheit,  je nach reiterlichem und pferdischem Können sind noch größere Unterschiede möglich. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Sie im Optimalfall einen Sattel für Geländeritte am langen Zügel und einen Sattel für die Arbeit im Dressurviereck  besitzen müssten. Denn, auch ein Maßsattel "maßt" sich nicht an, auf beide Situationen zu passen.
Die Lösung ist ein Sattel, der sich druckfrei und flexibel den unterschiedlichen Reitansprüchen anpassen kann.

Demo Veränderung Haltung Pferd
© 2017 Maren Gradwohl
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